Konzert in Sokndal

Martin Spindler, Bodil Victoria Arnesen, Pål Thømøe und Hartmut Warm (l-r) in der Sokndal kirke. Bild vergrößern Martin Spindler, Bodil Victoria Arnesen, Pål Thømøe und Hartmut Warm (l-r) in der Sokndal kirke. (© Deutsche Botschaft Oslo) Am 14. Oktober 2016 fand in der Sokndal kirke unter der Überschrift „Solsystemets Musikk“ – „Musik des Sonnensystems“ eine musikalische und wissenschaftliche Wanderung durch unseren Kosmos statt. Im Mittelpunkt stand die Vorstellung der „Symphonia astronomica“, ein von dem in Norwegen lebenden deutschen Musiker Martin Spindler für Kammer- und für Sinfonieorchester ausgearbeitetes Werk auf der Grundlage von Günter Bergmanns Orgelkomposition „Harmonice Mundi Iovis“.

Sokndal Kirche Bild vergrößern Sokndal Kirche (© Deutsche Botschaft Oslo)

Die Komposition Günter Bergmanns wurde von der Deutschen Astronomischen Gesellschaft in Auftrag gegeben. Sie beschreibt die Bewegungsabläufe der vier gröβten Monde um den Planeten Jupiter und basiert auf den Ideen des deutschen Philosophen, Mathematikers, Astronomen, Astrologen, Optikers und Theologen Johannes Kepler, die er in „Harmonice Mundi“ (1619) veröffentlicht hat. Die Aufgabe bestand darin, sich in der Komposition an den Vorstellungen Keplers zu den Planetenbewegungen zu orientieren.

Prof. Dr. Günter Bergmann (1910-98) Bild vergrößern Prof. Dr. Günter Bergmann (1910-98) (© Hildegard Bergmann )

Das Programm des Abends bot musikalische Darbietungen der Sopranistin Bodil Victoria Arnesen, am Klavier begleitet von Martin Spindler, einen geowissenschaftlichen Vortrag des Leiters des UNESCO Magma Geopark Pål Thjømøe und einen Vortrag des Hamburger Autors Hartmut Warm, in dem er darstellte, wie er Planetenbewegungen mittels eines Computerprogramms in geometrische Muster übersetzt.

Das Projekt wurde unterstützt durch die Deutsche Botschaft Oslo, den UNESCO Magma Geopark und die Sokndal Kommune.

Klicken Sie auf die Fotos unten, um sie zu vergrößern. Fotografin: Frauke Silberberg.

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